Schloss SchönbrunnBeschreibung der Räume im Schloss Parkansicht auf das Schloss
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Im Inneren des Schloss Schönbrunn
Im Schloß befinden sich rund 1400 Zimmer. Nur ein kleiner Teil davon,
nämlich 40 Zimmer, sind für Besucher zugänglich. Weiters interessant sind die
Wagenburg, das Gartenareal und der Schönbrunner Tiergarten. Die Räumlichkeiten
sind im Stile des 18. und 19.Jahrhunderts eingerichtet: Rokoko-Elemente,
prachtvolle Fußböden, Handwerkskunst, ostasiatische Elementen, wie es der
damaligen Mode entsprach.
In fast allen Räumlichkeiten des Schlosses sind
prachtvolle Öfen zu sehen. Dies ist bemerkenswert, da Schönbrunn eine
Sommerresidenz war, aber die Abende in Wien können auch im Sommer kühl sein.
Die meisten Öfen wurden von der Rückseite her befeuert. Im Schloß befinden
sich daher sehr enge und verborgene Gänge, von denen aus die Dienerschaft die
Öfen beheizen konnten, ohne die Herrschaft zu stören.
In fast jedem Raum sind
vergoldete Luster und prächtige Wandornamente zu sehen. Zumeist handelt es sich
um mit Blattgold überzogenen Holzschnitzereien. In den Räumen findet man auch
Gemälde mit Szenen aus dem Schloß Schönbrunn. Einer der wichtigsten Hofmaler
war Van Meytens.
Die Zimmer
Beim Schloßrundgang kann man rund 40 Zimmer besichtigen. Bemerkenswert ist,
daß manche Zimmer in einem eigenen Stil eingerichtet wurden.
Das Gardezimmer
Ein in weiß und gold gehaltener Raum, in welchem die Gardesoldaten die
Befehle der Monarchen empfingen. Die Garde war für den persönlichen Schutz des
Kaisers bzw. der Kaiserin verantwortlich.
Das Billardzimmer
Dieses Zimmer diente zur Entspannung, aber auch für Privataudienzen von
Kaiser Franz Joseph I. Außerdem stand ein Biedermeier-Billardtisch für die
Wartenden zur Verfügung.
Das Nußbaum-Zimmer
Hier saß Kaiser Franz Joseph I. an seinem Schreibtisch und empfing die
Wartenden aus dem Billardzimmer zu seiner Privataudienz. Der Raum ist in
kostbarer Nußholzverkleidung gehalten. Der Holzluster ist geschnitzt und mit
24-Karat-Gold überzogen. Bemerkenswert sind noch der Keramikofen, der
Schreibtisch des Kaisers und der Intarsienboden aus dem 18.Jahrhundert.
Das Schreibzimmer Kaiser Franz Joseph I.
Dieses war ursprünglich als Arbeitszimmer gedacht. Heute sind vor allem die
Gemälde von Interesse. Bemerkenswert ist das Gemälde der Kaiserin Elisabeth,
genannt Sissi. Sie wurde ja in der Schweiz bei Genf ermordet.
Das Schlafzimmer von Kaiser Franz Joseph I.
Dies zeigt die Einstellung des Kaisers, der sich als oberster Beamte des
verstand. Das Schlafzimmer ist in bürgerlicher, man sogar sagen spartanischer,
Schlichtheit gehalten. Das Bett des Kaisers, in dem er auch verstarb, ist in
schlichtem Holz gehalten. Interessant sind die Standuhr aus dem Jahre 1795, ein
Portrait des Kronprinzen Rudolph, das Gemälde "Kaiser Franz Joseph I. auf
dem Totenbett" (F.V.Matsch malte dies 24 Stunden nach dem Tod des Kaisers)
und Toilette-Porzellan aus Böhmen. Die Toilette des Kaisers wurde erst 1993
ausgestellt, dies umfaßt die Leibschüssel, einen Aschenbecher (Kaiser Franz
Joseph rauchte Zigarre).
Das Terassenkabinett
Dies war ein Zimmer der Kaiserin Elisabeth (Sissi) und wurde nach der
Terrassenverbindung mit dem Valerietrakt so benannt. Die Wände sind mit
französischer Seide aus Lyon bezogen.
Das Stiegenkabinett
Aus diesem Zimmer führte eine Stiege direkt in den Kammergarten. Während
des 1.Weltkriegs wurde die Stiege entfernt. Heute enthält der Raum in roten
Damastbespannung an den Wänden ostasiatische Lackschränke, einen Sekretär mit
Perlmutteinlagen im Stil Ludwig XV. und Gemälde, die Franz Stephan von
Lothringen, Prinzessinnen, einen Truppenmarsch und ein Reitergefecht und anderes
zeigen.
Das Toilettenzimmer
Dieses enthält weiß getäfelte Wände in altrosa-farbenem Brokat, einen
Nußholz-Waschtisch mit weißer Marmorplatte, einen Kleiderständer, einen
Standspiegel, einen Schreibtisch sowie mehrere Gemälde und eine Statuette
Kaiser Franz Joseph I.
Das Schlafzimmer Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth (Sissi)
Die Wände sind mit lyoner Seide überzogen. Die Schränke sind aus
Palisanderholz und wurden dem Kaiserpaar von der wiener Tischlerinnung
anläßlich ihrer Hochzeit zum Geschenk gemacht. Kaiser Franz Joseph I. war
ausgebildeter Tischlermeister, dies entsprach der Tradition der Habsburger ein
Handwerk zu lernen. Bemerkenswert ist noch ein Betstuhl, eine Stockuhr aus
Palisander mit Bronzeverzierung.
Der Salon der Kaiserin Elisabeth
Dieser Raum gehörte zu den Privatgemächern der Kaiserin Maria Theresia.
Rund 100 Jahre später wurde dieses Zimmer zum Salon der Kaiserin Elisabeth. Die
Wände sind mit Brokat tapeziert, die Sitzmöbel sind mit Seidenbrokat bespannt
und stammen aus dem 18. Jahrhundert. Interessant ist noch die chinesische Vase
mit Seidenschirm, welche als Tischlampe Verwendung fand.
Das Marie Antoinette-Zimmer
Diese Zimmer war benannt nach Marie Antonia, welche nach der Heirat mit
Ludwig XVI. Marie Antoinette genannt wurde. Das Zimmer verfügt über eine matt-weiße
Holzvertäfelung mit Mattgold-Dekor sowie einige Gemälde, darunter auch Marie
Antoinette.
Das Badezimmer der Kaiserin Elisabeth
Die Badewanne aus weißem Marmor ist mit einer Duschvorrichtung versehen.
Weiters ist noch eine Waschschüssel aus Porzellan zu sehen. Bemerkenswert ist
noch ein Haarbügel, mit dem die Kaiserin ihr langes Haar beim Duschen vor
Feuchtigkeit schützte.
Das Kinderzimmer
Dieser Raum ist in weiß und gold gehalten und war für die Kinder der
Kaiserin Maria Theresia gedacht. Diese hatte 11 Töchter und 5 Söhne.
Bemerkenswert sind die Gemälde eines unbekannten Malers.
Das Frühstückszimmer
Von diesem Zimmer konnte die Kaiserfamilie einen Blick auf den Garten werfen.
Interessant ist der Wandschmuck, die Blumenmotive in 26 Rokoko-Rahmen, welche
vermutlich von Maria Theresia oder ihren Töchtern gefertigt wurden, sowie das
ostasiatische Porzellan in den Wandkonsolen und zwei grüne Vasen mit
Schlicker-Dekor aus dem 19.Jahrhundert.
Der gelbe Salon
Stühle und Chaiselongue sind mit gelbem Seidendamast bespannt. Die Wände
sind ebenfalls mit Gold verziert, wobei sich die goldenen Profilleisten von den
weißen Wänden kontrastreich abheben. Bemerkenswert ist der Barockschrank mit
einer Standuhr aus vergoldetem Bronze und weißem Marmor. Die heute noch
funktionierende Uhr zeigt neben dem Datum noch Wochentag und Mondphasen und ist
über 100 Jahre alt. Das Intarsienschränkchen zeigt chinesische Motive.
Das Balkonzimmer
Die weiße Holzvertäfelung mit Goldprofilen und Festons stammt aus dem Jahre
1854. In der Ecke ist ein zum Zimmer passender Ofen, der ebenfalls von hinten
beheizt wurde. Bemerkenswerte Gemälde zeigen die Nachkommen der Maria Theresia:
Ferdinand Carl von Österreich-Este, Leopold II., Maximilian Franz, Karl Joseph
und andere.
Der Spiegelsalon
In diesem Salon wurden die Minister von Maria Theresia vereidigt. Wolfgang
Amadeus Mozart spielte hier für die Kaiserin. Außerdem ist ein Zimmeraltar mit
Marienbild zu sehen. Ab 1747 waren dies die Räume der Prinzessin Charlotte von
Lothringen, sie war die Schwester des Gemahls von Kaiserin Maria Theresia.
Später wurde dieser Raum für Audienzen der Kaiserin Maria Josepha, der zweiten
Frau von Joseph II., genutzt. Danach, im 19.Jahrhundert, wurde dieser Raum als
Speisesaal genutzt. Interessant sind die Kristallspiegel, die durch ihre
Anordnung dem Raum zusätzliche Größe verleihen, eine Bronzeuhr aus dem
19.Jahrhundert sowie ein Zimmeraltar und chinesische blau-weiße Vasen aus dem
19.Jahrhundert.
Das große Rosa-Zimmer
Dieser Raum ist nicht etwa nach der Farbgebung benannt, sondern nach dem
Barockmaler Josef Rosa. Auf den Wandgemälden sind Landschaften aus der Schweiz
und Oberitalien zu sehen. Bemerkenswert sind Gemälde der Maria Theresia sowie
der Ruine Habichtsburg (Habsburg) und eine reich verzierte Uhr auf dem Wandtisch
und blau-weiße Bodenvasen aus Ostasien.
Das kleine Rosa-Zimmer
Dieser Raum ist ebenfalls nach dem Maler Josef Rosa benannt. Hier sind 6
große Gemälde von Josef Rosa mit ländlichen Szenen zu sehen. Bemerkenswert
noch eine Rokoko-Uhr mit vergoldeter Bronzeverzierung.
Das kleine Rosa-Zimmer
Dieses enthält 5 Landschaftsgemälde aus den Jahren 1763 - 1769, welche in
Goldrahmen eingefaßt sind. Das Bild "Fluß mit Brücke" ist eine
Kopie, da das Original im Krieg zerstört wurde. Bemerkenswert ist noch ein
Selbstportrait des Malers.
Das Laternenzimmer
Dieser Raum war ursprünglich ein Vorraum zur großen Galerie und war ein
Warteraum für Diener und Gäste des Kaisers, von wo aus diese mit Laternen aus
dem Schloß geleitet werden konnten.
Das runde chinesische Kabinett
Maria Theresia hielt ab 1760 geheime Besprechungen hier ab. Kaiser Franz
Joseph nutzte dieses Zimmer als Privatgemach. Dieses Zimmer enthielt einen
Speisenaufzug, dessen Umrisse im Intarsienboden noch zu sehen sind, und
außerdem eine kleine Treppe zu den Räumlichkeiten des Staatskanzlers Fürst
Kaunitz. Interessant sind ein in Wien gefertigter Email-Luster, die
ostasiatischen Vasen und Dosen aus dem 18.Jahrhundert, chinesische Bodenvasen
und die Lackfüllungen an den Wänden, welche ostasiatische Landschaften und
Blumen zeigen.
Die große Galerie
Dieser Raum ist 43m lang und 10m hoch und wurde als Audienzzimmer des Kaisers
genutzt. Maria Theresia beauftragte einen Umbau, womit der Saal zum Mittelpunkt
des Schlosses wurde. Ab 1761 wurde Staatsakte und Feierlichkeiten hier
veranstaltet. Interessant sind die Fresken des Italieners Gregorio Guglielmi aus
dem Jahre 1760-1761. Die Deckenfresken zeigen in der Mitte Kaiserin Maria
Theresia und ihren Gemahl Franz I. und herum Vertreter der Erbländer sowie
Darstellungen von Kunst, Wissenschaft und Kriegshandwerk. Das Kriegsfresko wurde
im 2.Weltkrieg zerstört und in den Jahren 1947-1949 restauriert.
Die kleine Galerie
In diesem Raum wurde kleine Diners, Konzerte und Aufführungen veranstaltet.
Der Ausgang führt zur südlichen Freitreppe mit Aussicht auf die Gloriette,
Neptun-Brunnen und dem Blumenparterre. Über eine Rundbogenöffnung ist dieses
Zimmer mit der großen Galerie verbunden. Bemerkenswert sind die Büsten der
Marie Antoinette und Marie Carolina aus Carrara-Marmor und zwei holzgeschnitzte
und vergoldete Luster samt Wandgirandolen.
Das ovale chinesische Kabinett
Dieses Zimmer ist in chinesischem Stil eingerichtet und enthält
ostasiatische Lacktafeln sowie Porzellan der damaligen Mode entsprechend.
Das Karussellzimmer
Dieser Raum ist benannt nach einem gleichnamigen Gemälde von Martin von
Meytens, das die Winterreitschule der k&k Hofburg (Hofreitschule) zeigt.
Bemerkenswert neben dem Karussell das Gemälde der Kaiserin Maria Theresia bei
der Verleihung des St.Stephan-Ordens im Rittersaal der Hofburg (ebenfalls von
Martin von Meytens).
Das Rösselzimmer
Dieser Raum ist benannt nach den auf Kupferblech gemalten Bildern von Pferden
aus den kaiserlichen Stallungen von den niederländischen Brüdern Hamilton.
Bemerkenswert noch die Jagdszenen in diesem ursprünglich als Spielzimmer
genutzten Raum. Ab dem 19.Jahrhundert war dies der Speiseraum für die Obersten
des k&k-Heeres sowie der Hofchargen.
Der Zeremoniensaal
Dieses Zimmer hieß ursprünglich Batagliensaal, wobei im Stuck zahlreiche
Kriegselemente wie Helebarden und Fahnen zu sehen sind. In diesem Raum wurden
Taufen und Hochzeitszeremonien gefeiert. Bemerkenswert sind die Gemälde wie
"die öffentliche Hochzeitstafel" vom 6.10.1760 aus der Schule van
Meytens und "das Musikfest im Redoutensaal der wiener Hofburg" vom
10.10.1760 (ebenfalls aus der Schule van Meytens). Weitere Szenen stellen den
feierlichen Einzug Isabellas von Parma als Braut des Kronprinzen am 5.10.1760
und die Vermählung Josephs II. in der Augustinerkirche am 6.10.1760 und dar.
Zum Gemälde "Musikfest": Auf diesem Bild ist rechts unten Wolfgang
Amadeus Mozart mit seinem Vater abgebildet.
Der blaue chinesische Salon
Dieser ist in ostasiatischem Stil eingerichtet. Die Täfelung ist aus
Nußholz mit blau eingelassenen Feldern. Die auf Reispapier gemalten Szenen
stellen chinesisches Leben dar.
Das Vieux-Laque-Zimmer
Dieser Raum diente Maria Theresia nach dem Tod ihres Mannes als Wohnraum.
Zusehen sind ostasiatische Lacktafeln und Porzellan sowie reich vergoldete
Verzierungen. Bemerkenswert ist die Nußholz-Täfelung, die Stuckdecke und der
herrliche mit Einlegearbeiten gefertigte Parkettboden.
Das Napoleon-Zimmer
In diesem Zimmer erfolgte die Geburt einiger der 16 Kinder Maria Theresias.
Napoleon soll 1805 für 2 Wochen hier gewohnt haben, ebenso auch 6 Monate lang
nach seiner Niederlage bei Aspern. Sein Sohn, Herzog von Reichstatt, lebte hier
bis zu seinem Tod durch Tuberkulose 1832. Bemerkenswert sind Gobelins der
Schenkenszene, Dorfschmiede, Soldatenszenen und Brunnenszene sowie ein
ostasiatischer Paravant und ein Gemälde Franz Stephans von Lothringens.
Das Porzelanzimmer
dieses war ursprünglich das Arbeitskabinett Maria Theresias. Die rund 200
blauen Tuschzeichnungen sind angeblich vom Kaiser oder von Erzherzoginnen.
Bemerkenswert noch die blau-weißen Girlanden aus Holz, die Reliefmedaillons,
welche Kaiser Franz I., Elisabeth, Christine und Herzog Albert von
Sachsen-Teschen zeigen; eine chinesische Vase mit blau-weißem Blumendekor,
sowie Luster und eine Standuhr aus Meißner Porzellan.
Das Millionen-Zimmer oder Vicatin-Kabinett
Dies war ursprünglich ein Spiegelzimmer. Maria Theresia ließ es nach dem
Tod ihres Gatten umgestalten . Vicatin bezieht sich auf die Vertäfelung aus
mittelamerikanischem Rosenholz, welche ursprünglich im oberen Belvedere war,
obwohl auch der Name Millionenzimmer gebräuchlich war. Maria Theresia hielt
hier Audienzen und Konferenzen in diesem Raum ab. Kaiser Franz Joseph stellte es
Gästen zur Verfügung. Bemerkenswert neben der Vertäfelung die
Rokoko-Ornamente aus dem 16. - 17. Jahrhundert mit indo-persischen Miniaturen,
Luster mit Email-Verzierung, ein Kaminschirm aus Rosenholz mit Gobelin, ein
Wandtisch mit chinesischer Vase und einer Portraitbüste von Maria Antoinette.
Der Gobelin-Salon
In diesem Raum sind riesige Gobelins zu sehen, welche aus Brüssel
(18.Jahrhundert) stammen. Sie zeigen eine Hafenszene mit einem Reiter sowie
einen Fischmarkt am Hafen. Bemerkenswert noch 6 mit Gobelin bespannte Fauteuils,
die die 12 Monate darstellen.
Das Gedenkzimmer
In diesem Raum befand sich ursprünglich eine Bibliothek, wie an den
Bücherkästen noch zu sehen ist. Die Wanddekoration ist in weiß, gold und blau
gehalten. Bemerkenswert ist die Totenmaske des Herzogs von Reichstatt, der im
Alter von 21 Jahren in Schönbrunn starb.
Der rote Salon
Dieser Raum diente als Lesezimmer. Der Name kommt vom roten Damast, mit dem
die Wände tapeziert sind. Die Decke ist mit goldenem Stuck gefaßt. Die
Gemälde zeigen Joseph II., Leopold II. und Franz Joseph I. in jungen und
späten Jahren.
Das Terrassenkabinett Ost
Die Malerei zeigt Rosengirlanden und eine Illusion des Himmels an der Decke.
Bemerkenswert ist noch der Konsoltisch mit Kupferplatte, die eine ostasiatische
Landschaft in Perlmutt-Mosaik, schwarzem Lack und Kupferstückchen darstellt.
Das Geburtszimmer Kaiser Franz Joseph I.
In diesem Raum wurde Kaiser Franz Joseph I. 1830 geboren. Das Himmelbett aus
rotem Samt stammt aus der Hofburg. Kaiserin Maria Theresia pflegte durchaus in
diesem Bett auch Audienzen abzuhalten. Bemerkenswert ist außerdem ein Gemälde
Josephs II. aus der Schule van Meytens.
Das Schreibzimmer des Erzherzog Franz Karl
Die Wand ist mit rotem Damast tapeziert, ebenso die Sitzgarnitur.
Der Salon des Erzherzog Franz Karl
Die Wände sind ebenfalls mit rotem Damast tapeziert. Bemerkenswert ist der
große Kristall-Luster und die Gemälde von "Maria Anna",
"Isabella von Parma", "Christine und Leopold" und
"Joseph und Leopold" (alle van Meytens), sowie pariser Marmorbüsten
aus dem Jahre 1770.
Das Bergl-Zimmer
Der Barockmaler Johann Wenzel Bergl gab diesem Raum den Namen. Er malte
Pflanzen, Palmen und Papageien an die Wände und vermittelte den Eindruck von
indischem Dschungel. Die Wandfresken entstanden in den Jahren 1768-1777 und
wurden später
mit Wandbespannungen überdeckt. 1891 wurden die Bespannungen
wieder entfernt.
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